Von ML - Die frisch abgeschlossene Saison hat vor allem eines gezeigt: Die Leistungen der Mannschaften liegen tatsächlich in einer Klasse. Mit genau zwei Siegen auf dem Konto fast jeder Mannschaft, lag das Feld eng beieinander. Die beiden einzigen Ausreißer nach oben – Allersberg und Büchenbach IV – waren gleichzeitig die Teams, gegen die sich Schwanstetten erstaunlich erfolgreich behaupten konnte. Genau das sicherte am Ende die erfolgreiche Titelverteidigung des dritten Platzes aus der Vorsaison.
Dabei glich die Leistung der Mannschaft oft einer Wundertüte. Schon der unerwartete Auftaktsieg gegen den haushohen Favoriten aus Allersberg kam völlig überraschend. Ein ähnlicher Kraftakt gelang am letzten Spieltag mit einem Unentschieden gegen die Erstplatzierten aus Büchenbach – kurioserweise exakt dasselbe Ergebnis wie gegen das Schlusslicht, der dritten Mannschaft aus Büchenbach.
Besonders das Mannschaftsremis gegen Treuchtlingen tat weh: Gegen einen Gast, der mit zwei unbesetzten Brettern antrat, am Ende fast noch zu verlieren, muss man als Team erst einmal fertigbringen. Trotz dieser extremen Formschwankungen bewies Schwanstetten erstaunliche Nehmerqualitäten und teilte ungewöhnlich oft die Punkte – vier der insgesamt sieben Mannschaftskämpfe endeten friedlich unentschieden.
An den Einzelbrettern erwiesen sich die Neuzugänge - Lukas und Jonathan - als absolute Glücksgriffe und höchst zuverlässige Punktelieferanten. Auch Maike steuerte fleißig wichtige Zähler zum Gesamterfolg bei. Über die daraus resultierenden DWZ-Zuwächse darf sich jeder Einzelne zu Recht freuen.
Die Senioren-Fraktion – bestehend aus - Mathias, Siggi und Oliver – musste diesmal hingegen kräftig Lehrgeld bezahlen. Auf ihren Konten landeten viele Niederlagen und nur wenige Remis oder Gewinne. Das zeigt aber mit Hinblick auf die bestrittenen Spiele zumindest eines: Der Kampfgeist hat durchgehend bis zum Schluss gestimmt!
Damit niemand unerwähnt bleibt: Bei - Julia und Paul - ist ergebnistechnisch sicherlich noch Luft nach oben. Für das Team und die flexible Mannschaftsaufstellung sind beide dennoch absolut unverzichtbar.
